Grundhaltung


Basis unserer Arbeit ist eine parteilich-feministische Grundhaltung. Die Förderung von Selbstbestimmung und die (Wieder-)Entdeckung von Ressourcen stehen im Zentrum unserer sozialpädagogischen Arbeit. Hierfür bemühen wir uns innerhalb des professionellen Rahmens um größtmögliche Transparenz, Authentizität und wertschätzende Kooperation.

Dieser Ansatz spiegelt sich auch in der Kollektivstruktur von eigenMächtig wieder: als Team arbeiten wir intensiv an einer kooperativen, wertschätzenden und ressourcenfördernden Zusammenarbeit, die kollektive Struktur bietet die Grundlage dafür.

Alle Mitarbeiter*innen von eigenMächtig e.V. verpflichten sich zur Einhaltung von Ethikrichtlinien für die pädagogische Arbeit.

Über unsere kontinuierliche, konkrete Reflexion (Team, Supervision, Fachberatung, Fortbildung) unseres beruflichen Handelns wird unsere Zielgruppe vor unprofessionellem und unethischem Handeln geschützt. Zentral für uns sind dabei die

  • Sicherstellung von Kompetenz
  • Qualitätssicherung
  • Informationspflicht und Transparenz
  • Einverständnis der Klient*in
  • Schweigepflicht
  • Reduktion des Machtgefälles
  • Supervision/Intervision
  • Reduktion der Überschneidung Arbeit-Privatleben (trotz Inklusion)
  • Abstinenzregel (auch über das Betreuungsverhältnis hinaus)
  • Einhalten des Auftrages
  • Verpflichtung zur Psychohygiene der Mitarbeiter*innen
  • Gewaltfreiheit


Der Umgang mit unethischem Verhalten erfolgt mit dem Fokus von Hilfe und Unterstützung, indem gemeinsam nach Lösungen gesucht wird. Die berufliche Konsequenz geht je nach Schwere der Ethikverletzung sowie je nach Einvernehmen bei der Lösungssuche von kollegialem Rat bis zur Kündigung.